Am Samstag dem 21. September um 7:22 Uhr ging die Turnfahrt der Höfer-Herren los mit einer Zugfahrt zu einer noch unbekannten Destination. Nach einem Zugwechsel am Zürich Hauptbahnhof ging es weiter in Richtung Bellinzona. Während der Fahrt verpflegten wir uns mit Brot, Fleisch, Käse, Zwiebeln, Knoblauch und Chili. Am Bahnhof in Bellinzona stiegen wir aus, und fuhren weiter in Richtung Biasca. Bevor unser Bus nach Cresciano weiterfuhr, hatten wir noch etwas Zeit, so dass wir etwas einkaufen und uns stärken konnten.
Am Ziel angekommen fassten wir das bereit liegende Equipment und wanderten über Stock und Stein zum Ausgangspunkt. Hier hiess es die Kleider mit einem Neopren-Anzug zu tauschen. Alle lauschten aufmerksam den Instruktionen um anschliessend allen Mut zusammen zu nehmen. Auf den nächsten Kilometern übten wir uns im Canyoning. Diese Sportart war uns bis jetzt unbekannt. Im eiskalten Wasser stürzten wir uns ins Abenteuer. Wir rutschen, kletterten und sprangen durch die Schlucht. Mit teils waghalsigen Sprüngen und diversen Stellen bei denen man sich abseilen musste, kamen alle auf ihre Kosten. Am Ziel, welches wir glücklicherweise alle gesund erreichten, wurden wir mit einem Zvieri überrascht, welcher wir uns nach dieser Anstrengung schmecken liessen.
Nach einem kurzen Fussmarsch zu unserer Unterkunft entspannten wir uns vor dem Abendessen beim Jassen und Tschiggen. Mit Heisshunger stürzten sich alle aufs Nachtessen. Die Pasta schmeckte vorzüglich und das feine Dessert rundete das ganze ab. Bis das Nachtlager im Stroh aufgesucht wurde, verging dann doch noch einige Zeit, welche in gemütlicher Runde und bei Spiel und Trank verbracht wurde.
Der feine Zmorge entschädigte uns für das frühe Tagwach. Das Wetter zeigte sich am Sonntag nicht von seiner besten Seite und durchkreuzte die Pläne der vorgesehenen Wanderung. Die Alternative war mit dem Splash & Spa in Rivera jedoch schnell gefunden und gut gelaunt machten wir uns auf den Weg. Im Alpamare des Südens, mit den vielen Rutschen und der tollen Bäderlandschaft, verging die Zeit wie im Flug. Viel zu früh mussten wir wieder los um uns das geplante Mittagessen in Faido munden zu lassen.
Am frühen Nachmittag stiegen wir wieder in den Zug Richtung Norden und nach einer vierstündigen Fahrt, mit zweimaligem Umsteigen, erreichten wir um 19.36 Uhr Amriswil.
Es war wieder einmal eine lustige und erlebnisreiche Turnfahrt, die uns allen in bester Erinnerung bleiben wird. Danke an Adrian Stäheli für die tolle Idee und die gute Organisation.
Levi Keller / Ramon Stadler